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GRAFE GmbH & Co. KG

Stand: 2-316
Bio-basierte und biologisch abbaubare Kunststoffe
Compounds
Masterbatches, Farben, Additive
Thermoplaste und Duroplaste

Glänzende Geschäfte mit weniger Glanz

GRAFE entwickelt neues Update für Mattierungsmittel im 3D-Druck

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Mattierungsmittels für den 3D-Druck zeichnet sich durch deutlich verbesserte Mattierungseffekte gegenüber seinem Vorgänger und eine wesentlich höhere Druckqualität aus. GRAFE, mit Hauptsitz in Blankenhain, hat das Produkt ausgiebig mit PETG-Material getestet. "Die Erprobungsphase ist abgeschlossen, erste Bemusterungen laufen, jetzt beginnt die Kommerzialisierung", sagt Lars Schulze, Head of Color Development and Material Sciences, der das Projekt betreut. Mögliche Anwendungen sind Wohnraumelemente wie Lampen, Abdeckungen oder Schalter, aber auch andere Anwendungen im Wohnbereich.
Subjektive Untersuchungen an Prüfkörpern und messtechnische Analysen zeigen nach seinen Angaben eine deutliche und nachweisbare Glanzreduzierung gegenüber der bisherigen Entwicklung. Bei Tests in einem Winkel von 60 Grad sei der Messwert für schwarz eingefärbtes PETG von 8,8 mit Hilfe des alten Mattierungsmittels auf 2,6 und durch das neue Produkt sogar auf 1,3 gesunken, berichtet der Experte.
"Wir können hier also guten Gewissens von einer Halbierung des Glanzgrades im Vergleich zum Vorgänger sprechen", versichert der Projektbetreuer. Er fügt hinzu, dass das Mattierungsmittel mit 15 Prozent dosiert und mit jedem Farbbatch oder Compound kombiniert werden kann - ohne nennenswerte Auswirkungen auf die Farbe. "Das ist eine wichtige Eigenschaft", so Schulze.
Der Mattierungseffekt entstehe durch diffuse Lichtstreuung an der Oberfläche des Kunststoffs, so der Experte. Der Kunde profitiert von einer samtigen Haptik mit entsprechenden Komponenten. Der optisch unerwünschte Schichtaufbau, der beim 3D-Druck häufig auftritt, ist kaum sichtbar. "Das Material sieht fast so aus, als wäre es aus einer Form gegossen", berichtet Schulze. Auch auf die UV-Beständigkeit des Kunststoffs hätten Tests keine negativen Auswirkungen gezeigt.

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